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Tourismus-Gemeinden klagen über Rückgang von Investitionen

13.02.2009
Die Situation ist ernst: Zahlreiche Tourismus-Gemeinden in Österreich klagen über Investitionseinbrüche. Auch Ludwig Muxel, Bürgermeister von Lech am Arlberg macht auf diese Situation aufmerksam. "Die Investitionen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft gehen spürbar zurück", klagt Muxel und fordert ein Konjunkturpaket für Gemeinden.
Zahlreiche Bauvorhaben, welche die Unternehmen traditionell im Frühjahr umsetzen, werden heuer nicht stattfinden. "Als Bürgermeister von Lech nehme ich wahr, dass die Anträge für Um- oder Zubauten für Frühling 2009 massiv abgenommen haben" sagt Muxel. Er hielt dies für eine direkte Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Konjunkturpaket für Gemeinden

Die Unternehmen sind in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders vorsichtig. Gerade deshalb sei es nun wichtig, ein Konjunkturpaket für Gemeinden zu verabschieden, so der Bürgermeister von Lech. Rund ein Drittel der Investitionen, die von Gemeinden getätigt werden, sind tourismusrelevant und außerdem eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Fremdenverkehrs- und Freizeitwirtschaft. Wenn die Gemeinden nun zu wenig Geld für Investitionen zur Verfügung haben, so könnte dies laut Muxl dramatische Folgen haben.

Ohne Gemeinden ist kein erfolgreicher Tourismus möglich Um die Gästezahlen konstant zu halten, benötigen die Gemeinden dringend Investitionen.

Bereits am Gemeindetag 2008 in Salzburg wurde die Bedeutung der Gemeinden für den Tourismus angesprochen. Erfolgreicher Tourismus, so der Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer damals, sei nur möglich, weil die Gemeinden die gesamte Infrastruktur dafür bereitstellen. Dieser Umstand werde oft vergessen.

Investitionen sind notwendig

Auch Ludwig Muxel betont, dass besonders die kleinen Gemeinden eine gewichtige Rolle bei der Entwicklung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft spielen. Er unterstützt die Forderung Mödelhammers nach einer Konjunkturmilliarde für die österreichischen Gemeinden. Nur durch zusätzliche Investitionen können die Gemeinden die Gästezahlen konstant halten. Durch eine Konjunkturmilliarde könnten die Unternehmer neuen Mut fassen und die notwendigen Investitionen tätigen.

Rund 40 Milliarden Euro beträgt die Wertschöpfung der Tourismuswirtschaft pro Jahr, 700.000 Arbeitsplätze werden durch den Fremdenverkehr in Österreich gesichert.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


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