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Gemeinden wehren sich gegen ÖBB

27.01.2006
Widerstand kommt von Gemeindebund-Präsident Mödlhammer gegen den ÖBB-Vorschlag, wonach fünd steirische Gemeinden Bahnhofs-WCs übernehmen und finanzieren sollen.

Klare Ablehnung kommt von Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer zur Forderung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), laut der einige steirische Gemeinden die Reinigungs- und Erhaltungskosten für Bahnhofstoiletten übernehmen sollen. „Diese Aufgabe gehört zum Kundenservice der ÖBB, eine Übernahme dieses Kundenservice durch die Gemeinden lehne ich klar ab“, so Mödlhammer.

Die ÖBB hatten angekündigt, die Toiletten-Anlagen in fünf steirischen Bahnhöfen aus Kostengründen zu schließen, es sei denn die betroffenen Gemeinden würden künftig für Reinigung und Instandhaltung aufkommen.

 


Sollen Gemeinden künftig vielleicht auch noch den Schaffner stellen?

„Ich frage mich, was der nächste Schritt wäre, wenn die Gemeinden nun diese Aufgabe übernehmen“, so Mödlhammer. „Erwarten die ÖBB womöglich von den Gemeinden künftig auch den Fahrkartenverkauf zu übernehmen oder die Schaffner zu stellen“?

Der Betrieb von Bahnhöfen und den darin befindlichen Einrichtungen sei eine Aufgabe der Bundesbahnen, all diese Anlagen befinden sich ja auch im Eigentum der ÖBB. „Ich kann nachvollziehen, dass die ÖBB beständig auf der Suche nach Einsparungspotentialen sind“, so Mödlhammer, „ich verstehe jedoch nicht, warum man dabei ausgerechnet beim Service am Kunden beginnen will.“ Außerdem halte er, Mödlhammer, die Kosten für Reinigung und Betrieb von Bahnhof-WCs „für einen übersichtlichen Budgetposten, der den Gesamt-Etat der ÖBB nicht dramatisch belastet.“

ÖBB sollten übers Wochenende nachdenken

„Wenn die ÖBB nun beginnen, am Kundenservice zu sparen, dann werden sie dauerhaft auch weniger Fahrgäste haben, dann kommt es in der Tat zu massiven Einnahmeverlusten, die schmerzlicher sind.“ Mödlhammer forderte die ÖBB-Führung auf, diese absurden Pläne übers Wochenende noch einmal in aller Ruhe zu überdenken und „eine Entscheidung im Sinne der Kunden und Fahrgäste zu treffen.“


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


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Bericht aus der Kleinen Zeitung




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