English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
SPÖ trotz Verlusten auf Platz Eins in Salzburg

02.03.2009
Die SPÖ konnte ihren ersten Platz bei den Landtagswahlen in Salzburg am 1. März 2009 trotz deutlicher Verluste verteidigen. Überraschend knapp dahinter liegt die ÖVP, die nur leichte Verluste zu verzeichnen hat. Klarer Gewinner ist die FPÖ, die ein Plus von 4,3 Prozent aufweisen kann. Lesen Sie auf kommunalnet.at die Detailergebnisse der Wahlen 2009 in Salzburg.
Die SPÖ mit ihrer Spitzenkandidatin Gabi Burgstaller erhält laut dem vorläufigen Endergebnis 39,5 Prozent der Stimmen, das bedeutet ein Minus von fast sechs Prozent. Die ÖVP verliert leicht und kommt auf 36,5 Prozent. Klarer Gewinner ist die FPÖ, die auf 13 Prozent kommt, dies bedeutet ein Plus von 4,3 Prozent. Die Grünen können mit 7,3 Prozent ihr Ergebnis von den Landtagswahlen 2004 in etwa halten, das BZÖ schafft es mit 3,7 Prozent nicht in den Landtag. 

Landtag bleibt Vier-Parteien Parlament
Die FPÖ gewinnt als einzige Partei Stimmen hinzu und überschreitet die 10 Prozent Hürde. Bild:(c) orf.at

Deutlicher wird das Ergebnis bei der Mandatsverteilung: Die SPÖ erhält 15 Mandate im Landtag, das beudeutet einen Verlust von zwei Mandaten. Die ÖVP kann ihre 14 Mandate halten und liegt nur knapp hinter den Sozialdemokraten. Die FPÖ gewinnt zwei Mandate und verfügt jetzt über fünf Sitze im Landtag. Die Grünen können ihre zwei Mandate halten, das BZÖ kann kein einziges Mandat für sich verbuchen. Damit bleibt der Landtag ein Vier-Parteien Parlament - was es seit dem Einzug der Grünen im Jahr 1989 ist.

Verluste auch in Burgstallers Wahlheimat

Besonders hoch sind die Verluste der SPÖ in Gabi Burgstallers Wahlheimat Hallein. Die Sozialdemokraten verzeichnen in der zweitgrößten Stadt Salzburgs ein Minus von neun Prozent, können aber auch hier Platz Eins verteidigen. Die FPÖ konnte ihren Stimmenanteil in der Gemeinde, welche durch die bevorstehende Schließung der Papierfabrik von M-real in die Schlagzeilen gekommen war, auf 13,9 Prozent verdoppeln.

Der Salzburger Landtag bleibt nach den Wahlen ein Vier-Parteien Parlament. Bild:(c) orf.atFPÖ hat Grund zu feiern 

Trotz der Verluste will die SPÖ auch weiterhin den Landeshauptmann stellen: "Wir gehen davon aus, dass die stimmenstärkste Partei den Landeshauptmann stellt", sagte Landesgeschäftsführer der SPÖ, Uwe Höfferer. Burgstaller, die mit einem besseren Ergebnis gerechnet hatte, sagte in einer ersten Stellungnahme, dass sie eine Lehre aus den Verlusten ziehen will. Sie strebt erneut eine Koalition mit der ÖVP an.

ÖVP-Chef Wilfried Haslauer zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, obwohl seine Partei die Sozialdemokraten nicht von Platz Eins verdrängen konnte. Immerhin sei der Abstand zur SPÖ verkürzt worden, so Haslauer.

Der Spitzenkandidat der FPÖ, Karl Schnell, bezeichnet seine Partei in einer ersten Stellungnahme als "den eigentlichen Wahlsieger". Die Grünen sind mit dem Wahlergebnis zufrieden, auch wenn sie das erhoffte dritte Landtagsmandat nicht erreicht haben. Das BZÖ hat die fünf-Prozent Hürde klar verfehlt und zieht nicht in den Landtag ein. Spitzenkandidat  Markus Fauland hat dennoch angekündigt, dass BZÖ nicht aufzugeben.


Verfasser: Malies Nadlinger (malies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

Vorläufiges Endergebnis der Salzburger Landtagswahlen 2009
Land Salzburg Homepage




Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.