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"Gemeinden leisten wichtigen Beitrag für den Schutz des Wassers"

05.03.2009
Vor rund 200 Bürgermeistern, Planern und Vertretern von Behörden und Gemeindeverbänden wurde am 4. März 2009 in St. Pölten der neue ÖWAV-Leitfaden „Der Kommunale Wasserentwicklungsplan“ vorgestellt.
Für Niederösterreichs neuen Umweltlandesrat Stephan Pernkopf wird ein vernetztes Denken immer mehr an Bedeutung gewinnen: „Viele kommunale Aufgaben im Bereich der Wasser- und Abfallwirtschaft, der Raumordung, der Land- und Forstwirtschaft beeinflussen sich gegenseitig. Durch vorausschauendes und fachübergreifendes Planen können Synergien genutzt und Widersprüche aufgelöst werden. Mit einem kommunalen Wasserentwicklungsplan verfügen Gemeinden dafür über eine hervorragende Planungs- und Entscheidungsgrundlage.“

"Vorausschauendes Planen ist unumgänglich" Präs. Helmut Mödlhammer und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf präsentieren den kommunalen Wasserentwicklungsplan.

Österreichs Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer unterstrich die zentrale Rolle der Gemeinden in der Wasserwirtschaft: „Eine gesicherte Trink- und Nutzwasserversorgung, eine ordnungsgemäße Abwasserentsorgung und ein weitreichender Schutz vor Hochwässern sind Kernaufgaben jeder Gemeinde, die von der Bevölkerung mit hoher Qualität und Zuverlässigkeit eingefordert werden. Vorausschauendes Planen ist unumgänglich, um diese Anforderungen best möglich zu erfüllen.“

Was ist der Grundgedanke des Wasserentwicklungsplans?

Grundgedanke des kommunalen Wasserentwicklungsplans ist es, alle Sektoren der kommunalen Wasserwirtschaft von der Wasserversorgung über die Abwasserentsorgung und den Hochwasserschutz bis hin zum Wasser als Freizeit- und Wirtschaftsfaktor zu analysieren und dabei besonders auf gegenseitige Wechselwirkungen zu achten und auch andere kommunale Planungsaufgaben wie zum Beispiel Raumordnung oder Tourismuskonzepte einfließen zu lassen. Damit können einerseits Synergien besser genutzt werden, etwa Hochwasserschutzanlagen mit gleichzeitigem Naherholungswert, und andererseits Planungsfehler wie zum Beispiel Bauten auf Altlasten oder Siedlungsgebiete in Überflutungsbereichen vermieden werden. Wenn auch die betroffenen Menschen in den Planungsprozess einbezogen werden, kann eine hohe Akzeptanz innerhalb der Gemeindebevölkerung erreicht werden.

Der ÖWAV-Leitfaden „Kommunaler Wasserentwicklungsplan“ kann beim ÖWAV kostenlos bezogen werden bzw. steht er auch auf kommunalnet.at als Download unter "weitere Information(en)" zur Verfügung.

Weitere Informationen:
DI Martin Angelmaier, Abt. Wasserwirtschaft, 02742/9005-14775, martin.angelmaier@noel.gv.at, www.wasseristleben.at
Klaus Luif, Büro LR Dr. Pernkopf, 02742/9005-12705, klaus.luif@noel.gv.at


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

Leitfaden "Kommunaler Wasserentwicklungsplan" als Download
Neuer ÖWAV-Leitfaden "Kommunaler Wasserentwicklungsplan"




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