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Trauer um ehem. Städtebund-General Pramböck

17.03.2009
Der langjährige Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes Dkfm. Dr. Erich Pramböck (67) ist am Samstag, den 14. März 2009, überraschend gestorben. Erich Pramböck war von Jänner 1988 bis November 2006 Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes.

Tief geschockt und betroffen zeigte sich Gemeindebund-Generalsekretär Dr. Robert Hink über das plötzliche Ableben des langjährigen Städtebund-Generalsekretärs Dkfm. Dr. Erich Pramböck. "Wir haben viele, viele Jahre gemeinsam für die Anliegen der Städte und Gemeinden gekämpft", so Hink. "Es ist unfassbar, dass Pramböck nur zwei Jahre nach seiner Pensionierung aus unserer Mitte gerissen wurde." Fast 20 Jahre lang standen Hink und Pramböck gemeinsam als Generalsekretäre an der Spitze der Interessensvertretungen von Gemeinden und Städten. "Wir haben zusammen viel erreicht", so Hink. "Wir haben auch viel gestritten, diskutiert. Aber immer zum Wohle unserer Gemeinden. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen Tagen seiner Familie", so Hink. "Die Kommunalpolitik verliert eine starke Stimme und wir alle verlieren einen wertvollen Menschen und Freund.

In Pramböcks Amtszeit wurde der Österreichische Städtebund 1988 als kommunale Interessensvertretung in der Bundesverfassung verankert (Art. 115 Abs. 3 Bundesverfassung). Weiters wurden die Informationsrechte und Mitwirkungsmöglichkeiten der Städte und Gemeinden im Zuge des EU-Beitritts am 1. Jänner 1995 abgesichert (Artikel 23c und d Bundesverfassung). Darüber hinaus wurde im Zuge der EG-Beitrittsverhandlungen der Städtebund ab 1993 in Brüssel aktiv und ist seit 1. August 1994 in der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU durch ein Büro vertreten. Zwischen 1988 und 2006 nahm Pramböck an insgesamt fünf Verhandlungsrunden zum nationalen Finanzausgleich teil.




Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)



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