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Die Preisträger des "Aquila 2009" stehen fest

05.06.2009
Im Rahmen einer Preisverleihung wurden gestern die Gewinner des diesjährigen "Aquila 2009" ausgezeichnet. Neben den Kategorien Kindergärten, Schulen, Gemeinden und Unternehmen wurden heuer auch zwei Sonderpreise vergeben.
Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) holt jedes Jahr gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund all jene Institutionen, Gemeinden und Initiativen vor den Vorhang, die sich durch ihr außergewöhnliches Engagement und ihre Kreativität zur Steigerung der Verkehrssicherheit auszeichnen. Am 3. Juni 2009 war es dann soweit: Die Preisträger des Verkehrssicherheitspreises wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung vergeben.


"Früh übt sich..." im Kindergarten Geboltskirchen
Bgm. Alois Kastner (rechts) freut sich mit seinen Projektmitarbeitern über die Auszeichnung.

Für das Projekt "Früh übt sich..." erhielt die oberösterreichische Kommune Geboltskirchen den "Aquila" in der Rubrik Kindergarten. Dort wird speziell mit Kleinkindern zusammengearbeitet, um ihnen das erste selbstständige Bewegen im Straßenverkehr zu ermöglichen und richtiges Verhalten bei gefährlichen Situationen zu lernen. "Durch das Projekt wird den Kindern vermittelt, worauf sie achten müssen, um sicher ans Ziel zu kommen", so der KfV-Geschäftsführer, Dr. Othmar Thann.

In der Kategorie Schule darf sich die Gemeinde Langenegg für das Volksschul-Projekt "Schoolwalker" freuen. Bei dieser Aktion erhält jedes Kind einen Schulwegausweis, mit dem die Kinder die zu Fuß gegangenen Kilometer ihres Schulwegs sammeln.

So sehen Sieger aus: Die Projektpartner nehmen den Aquila im Namen des leider nicht anwesenden Bürgermeisters entgegen.Hallein holzt den Schilderwald aus

Das Projekt "Kampf den Verkehrsschildern" der Gemeinde Hallein wurde 2009 Sieger der Kategorie Städte und Gemeinden. Um den Schilderwald vor Ort zu entrümpeln, startete die Salzburger Kommune vor einem Jahr einen Pilotversuch, bei dem in drei Stadtteilen 300 von 1.000 Verkehrsschildern entfernt wurden. Der Erfolg des Projekts bestätigte die Gemeinde, die nun auch in anderen Stadtteilen überflüssige Verkehrsschilder entfernt und damit die Verkehrssicherheit erhöht. "Es freut mich ganz besonders, dass für ihr großartiges Engagement eine Salzburger Gemeinde den Aquila überreicht bekommt", freut sich Gemeindebundpräsident Bgm. Helmut Mödlhammer.

Es sei zunehmend von Bedeutung, dass Bürgermeister sich stärker für erhöhte Verkehrssicherheit in ihren Kommunen einsetzen: "Wir haben in Österreich insgesamt 70.000 Kilometer an Gemeindestrassen und etwa 43.000 Kilometer an Güterwegen, für deren Erhalt und Wartung die Bürgermeister zuständig sind", betont Mödlhammer. Der Preis sei ein Beweis dafür, dass es in vielen Gemeinden funktioniert, die Bürger mit innovativen Projekten zu mobilisieren.

Weitere Gewinner

In den Kategorien Unternehmen profitierte Lidl mit dem Projekt "Sicher auf zwei Rädern", dasbei dem Kinder einen Fahrradparcours absolvieren sowie ihre Geschlicklichkeit unter Beweis stellen konnten. In diesem Jahr gab es außerdem zwei Sonderpreise, die an die Lebensretterin Andrea Kirner und den Journalist Bernt Koschuh gingen. Kirner rettete einen dreijährigen Buben vor dem Ertrinken, Koschuh (ORF Hörfunk) widmet sich in seiner Sendung verkehrspolitischen Maßnahmen und analysiert Hintergründe umfassend und objektiv.


Verfasser: Marlies Nadlinger/Elisabeth Gerstendorfer (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

"Sicher auf zwei Rädern" mit Lidl, Helmi und KfV
ÖAMTC: Kampf dem Schilderwald in Hallein
"Schoolwalker" der Volksschule Langenegg (Vorarlberg)
Der Verkehrssicherheitspreis des KfV "Aquila"




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