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KOMMUNAL feiert seine 150. Ausgabe

24.06.2009
Anlässlich der 150. Ausgabe des KOMMUNAL lud der Kommunalverlag zur Jubiläumsfeier, um zusammen mit dem Gemeindebund und zahlreichen Freunden, Partnern sowie Wirtschafts- und Politprominenz zu feiern. Unter den Gratulanten waren unter anderem Innenministerin Maria Fekter und Vizekanzler Josef Pröll.

Trotz Regenwetter ließen es sich zahlreiche Gäste nicht nehmen, zusammen mit dem Kommunalverlag auf der "Summerstage" das Jubiläum der 150. Ausgabe zu feiern. Als Ehrengäste waren unter anderem Innenministerin Dr. Maria Fekter, Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer und sein Generalsekretär Dr. Robert Hink, Ehrenpräsident des niederösterreichischen Gemeindeverbandes Franz Rupp, Vizepräsident des Tiroler Gemeindeverbandes Günter Fankhauser, Kommunalkredit-Chef Alois Steinbichler, ARA-Vorstand Ing. Werner Knausz und  Industrieller Dr. Josef Taus anwesend. Als Überraschungsgast nahm sich auch Vizekanzler Josef Pröll Zeit, um der Feier beizuwohnen und KOMMUNAL zu gratulieren.

Starkes Sprachrohr für Gemeinden

"Mit politischem Gespür, journalistischem Talent und starkem nationalen und internationalen Background hat sich KOMMUNAL zu einem starken Sprachrohr entwickelt, das für Gemeinden unverzichtbare Informationen bereitstellt?, so die Kommunalverlags-Geschäftsführer Walter und Michael Zimper in ihrer Eröffnungsrede. "Das wäre ohne die Unterstützung des Gemeindebundes und unserer Werbepartner nicht möglich gewesen", zeigten sich die Geschäftsführer dankbar.

Das Titelblatt der ersten KOMMUNAL-Ausgabe. Bild: Redtenbacher"Verknüpfung zu Gemeinden geglückt"

Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer betonte, dass KOMMUNAL eine Zeitschrift sei, die europaweit einzigartig sei. Zu dem von Walter Zimper sen. initiierten Magazin räumte Mödlhammer ein, dass der Gemeindebund anfangs skeptisch gewesen sei, was die Kosten für dieses Projekt betraf. Doch in seiner ersten Ausgabe vor zwanzig Jahren habe KOMMUNAL einen Spendenaufruf für die Erdbebenopfer in Armenien gestartet. "Und es ist eine unwahrscheinliche Summe zusammengekommen", erinnert sich der Gemeindebund-Präsident. "Da wussten wir, dass die Verknüpfung zu den Gemeinden geglückt ist."

"Gemeindeministerin" Maria Fekter betonte in ihrer Ansprache, dass das KOMMUNAL ein guter Partner sei, vor allem was Wahlen oder die Passgesetznovelle betreffe. "Es ist eine Zeitschrift, die sachlich informiert und das österreichweit gleichermaßen", so Fekter, "und ich möchte mich herzlich bedanken, dass die Zusammenarbeit mit dem Ministerium so gut funktioniert." Auch Vizekanzler Josef Pröll bedankte sich für die jahrelange, enge Kooperation mit KOMMUNAL. "Ich konnte mich immer auf euch verlassen", so Pröll.

Industrieller Dr. Josef Taus (rechts) mit Mitdiskutanten Helmut Mödlhammer, Innenministerin Maria Fekter und Wolfgang Hiller vom EU-Parlament. Bild: RedtenbacherHerausforderungen der Kommunen diskutiert

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die aktuellen Herausforderungen der Kommunen behandelt. In Anbetracht der Wirtschaftskrise sind besonders dezentrale Regionen gefährdet. Innenministerin Fekter zeigte sich jedoch optimistisch: "Die Kommunen sind gestärkt durch Konjunkturpakete", so Fekter. Der ländliche Raum sei größtenteils gesichert. Zur Europafrage kritisierte Mag. Wolfgang Hiller, Leiter des Informationsbüros des EU-Parlaments, dass die Informationsarbeit aller Partner in Brüssel und Österreich verbesserungsfähig sei.

"KOMMUNAL hat hier Initiativen mit Bürgermeistern und Gemeindebund gestartet, die zeigen, dass wir mit Europa gemeinsam in einem Boot sitzen", lobte Hiller. Zur Diskussion um die Anhebung der Schwellenwerte äußerte sich auch Dr. Josef Taus kritisch: "Die Erhöhung der Schwellenwerte ist auf jeden Fall zu niedrig", so Taus, "außerdem halte ich internationale Vergabeverfahren für kleine und mittlere Gemeinden für übertrieben." Diskutiert wurden zudem auch das vermehrte "Aussterben" des ländlichen Raumes und die Finanzsituation der Gemeinden, bevor der Abend schließlich mit Wein und anderen Verköstigungen seinen Ausklang fand.


 


Verfasser: Natalie Pillwatsch (natalie.pillwatsch@kommunal.at)



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