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Gemeindebund ehrt seine Jubilare

25.06.2009
Einmal jährlich, jeweils im Frühsommer, ehrt der Gemeindebund seine Geburtstagskinder bei einer eigenen Feier. Freunde und Funktionäre, die in diesem Jahr einen runden oder halbrunden Geburtstag feiern, trafen einander bei einer stimmungsvollen Feier in der burgenländischen Gemeinde Oggau am Neusiedlersee.

In diesem Jahr ist das jüngste Geburtstagskind (LGF Mag. Christian Schneider) mit 40 Jahren exakt halb so alt, wie das älteste (Prof. Neuhofer). Dazwischen liegt rund ein Dutzend weiterer Jubilare, die in der Heimatgemeinde des burgenländischen GVV-Präsidenten Ernst Schmid, in Oggau, gemeinsam mit dem Gemeindebund feierten.

"Das ist inzwischen ein schöner Brauch geworden", so Gemeindebund-Chef Mödlhammer. "Wir betrachten den Gemeindebund als kleine Familie und wir feiern gern zusammen." Unmittelbar davor hatten die aktiven Funktionäre freilich noch zu arbeiten, bei einer Präsidiumssitzung, die im neuen und architektonisch sehr mutigem Gemeindezentrum von Oggau stattfand.

Unmittelbar danach ging's allerdings ans Feiern. Erster Jubilar war Mag. Christian Schneider (40), der Landesgeschäftsführer des ÖVP-GVV in NÖ. "Obwohl er noch so jung ist, ist er schon seit zehn Jahren Direktor des NÖ-GVV, ein stolze Leistung", so Mödlhammer. Geringfügig älter ist da sein SPÖ-Pendant in NÖ, Mag. Ewald Buschenreiter (45). "Er ist kein Mann großer Worte, sondern großer Taten", so Mödlhammer. "Und entscheidend ist, dass die Niederösterreicher, wenn es um Sachfragen für die Gemeinden geht, trotz verschiedener politischer Farben, immer Seite an Seite für die Gemeinden kämpfen."

Ebenfalls unmittelbar hintereinander wurden die beiden Präsidenten der burgenländischen Verbände, Bgm. Leo Radakovits (50) von der ÖVP und der Hausherr Bgm. Ernst Schmid (60) geehrt. Radakovits konnte selbst zwar nicht anwesend sein, er hatte in seiner Gemeinde mit dem Hochwasser zu kämpfen. "Im Burgenland ist die politische Situation und daher auch das Verhältnis der beiden Gemeindeverbände nicht immer einfach", so Mödlhammer. Die Parteipolitik spiele eine große Rolle, dennoch kämen Schmid und Radakovits auf der menschlichen Ebene immer gut miteinander aus.

Triumvirat an der Spitze des Gemeindebundes: Vizepräsident Alfred Riedl, zweiter Vizepräsident Ernst Schmid und Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer.

Ein ruhiger, aber kritischer Geist des Gemeindebundes, der Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes Wilfried Berchtold (55) feierte ebenfalls mit der Gemeindebund-Familie. "Seine ruhige Art kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass er unheimlich aufrichtig ist und oft auch sehr klare Worte findet, wenn es nötig ist", so Mödlhammer. "Seine Loyalität und sein Einsatz für die Gemeinden sind aber grenzen- und bedingungslos.

Der "Mister Gemeindefinanzen", Prof. Dietmar Pilz (65), ist einer jener Menschen, die man ungeschaut für zehn Jahre jünger halten würde. "Ohne ihn gäbe es die Finanzausgleiche der letzten 20 Jahre nicht", bedankte sich Mödlhammer. "Er sorgt dafür, dass das Wissen und die Fachkompetenz im Finanzbereich beim Gemeindebund einzigartig hoch ist und ersetzt mit seiner Erfahrung ganze Abteilungen." Auch der Bürgermeister von Traiskirchen, Fritz Knotzer (65) feierte einen halbrunden Geburtstag. "Sein politischer Lebensweg ist unglaublich", so Mödlhammer. "Vom Bürgermeister, zum Abgeordneten, zum Landesrat hatte er schon unzählige Funktionen inne, ist in seinem Herzen aber immer Kommunalpolitiker geblieben."

In zweifacher Hinsicht einzigartig ist Helmut Lackner (65). Er war nicht nur unglaubliche 33 Jahre lang Geschäftsführer des Kärntner Gemeindebundes. "Er war auch in zwei Gemeinden Bürgermeister", berichtete Mödlhammer. "Ursprünglich wurde er als Bürgermeister von Tigring gewählt. Dieser Teil wurde dann in Moosburg eingemeindet und auch dort wurde Lackner zum Bürgermeister gewählt."

Aus Oberösterreich reiste der ehemalige Präsident des Landesverbandes und Bürgermeister von Eberschwang, Günther Pumberger (70) an. "Ohne den Günther würde ich heute nicht hierstehen", bekannte Mödlhammer. "Er hat mich so vieles gelehrt und war für mich immer ein Vorbild." Nach Genesung von einer schweren Krankheit ist Pumberger heute wieder so fit, dass er höchst aktiv ist und jüngst sogar mit dem Fahrrad eine Tour bis nach Rom unternommen hatte. Viele Jahre lang war Pumberger auch erster Vizepräsident des Österreichischen Gemeindebundes.

Zuletzt wurde der ehemalige Geschäftsführer des OÖ Gemeindebundes, Prof. Hans Neuhofer (80) geehrt. "Hans Neuhofer ist mir eigentlich unerklärlich", so Mödlhammer. "Er ist seit 15 Jahren in Pension, feiert seinen 80. Geburtstag und ist immer noch einer der wichtigsten Männer für die OÖ Gemeinden. Erst jüngst ist wieder ein Buch von ihm erschienen, auf mehr als 1.000 Seiten kommentiert und analysiert er das OÖ Baurecht, das ja nun wirklich nicht zu den einfachsten Materien zählt." An Neuhofer sehe man, wie fit und jung die Gemeindepolitik einen Menschen halten könne.

Die Feier und die Ehrungen dauerten in Oggau bis spät in die Nacht. Organisator und Generalsekretär des Gemeindebundes, Dr. Robert Hink, zeigte sich glücklich. "Es ist schön, wenn man sieht, wie diese Familie funktioniert. Genau das macht den Gemeindebund auch so stark und verschafft ihm große Anerkennung. Wir treten gemeinsam auf, in der Sache einig und als Freunde. Das ist das Geheimnis."


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)



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