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Kärntner Gemeindebund entwickelt "Masterplan" für ländlichen Raum

30.06.2009
Mit der erneuten Wahl von Bgm. Hans Ferlitsch zum Präsidenten des Kärntner Gemeindebundes sowie der inhaltlichen Forderung nach einem "Masterplan für den ländlichen Raum" ging die Landesversammlung des Kärntner Gemeindebundes über die Bühne.

Nicht nur die Finanzwelt steckt in der Krise, auch die Gemeinden müssen dagegen ankämpfen.
Mangelnder finanzieller Spielraum, Bevölkerungsschwund, Überalterung und Abwanderung sind die Hauptprobleme in Kärntens Regionen und Gemeinden. Ein "Masterplan" soll nun festlegen, wie die künftige Entwicklung der Kommunen aussehen soll.

Der Präsident des Kärntner Gemeindebundes, Bgm. Hans Ferlitsch, forderte eine "gemeinsame Kraftanstrengung" zur Bewältigung der Folgen der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise. Angesichts der finanziellen Entwicklung bei den Kärntner Gemeinden müssten neue Wege beschritten werden, um die Dienstleistungen der öffentlichen Hand weiterhin finanzieren zu können.

"Masterplan" soll Entwicklung der Gemeinden festlegen

Von Jänner bis Juli 2009 sind die an die Kommunen überwiesenen Ertragsanteilvorschüsse gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 um 4,71 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig steigen die Pflichtausgaben beispielsweise für den Bereich Sozialhilfe und Jugendwohlfahrt. Hier sind die Ausgaben zwischen 2001 und 2009 um 73 Prozent gestiegen - von 70,6 auf 122 Millionen Euro.

Mit einem "Masterplan" soll künftig unter anderem Aus- und Weiterbildung forciert, die regionale Wirtschaft unterstützt, Mobilität gesichert sowie die Land- und Forstwirtschaft gestützt werden, informierte der Kärntner Gemeindebund.



Viel Prominenz bei der Landesversammlung des Kärntner Gemeindebundes. Die Landesregierung war mit insgesamt vier Mitgliedern erschienen, Gemeindebund-Chef Mödlhammer hielt das Festreferat.  Bgm. Hans Ferlitsch wurde erneut zum Präsidenten des Kärntner Gemeindebundes gewählt.



"Gemeinsam nach richtungsweisenden Lösungen suchen"

Am diesjährigen Kärntner Gemeindetag, am 26. Juni 2009, hob der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Bgm. Helmut Mödlhammer, die erfolgreiche Arbeit des Kärntner Gemeindebundes für die Gemeinden hervor: "Besonders in schwierigen Zeiten müssen wir gemeinsam mit den anderen staatlichen Ebenen nach richtungsweisenden Lösungen suchen", so Mödlhammer. Einmal mehr fordert der Gemeindebundchef die Einführung einer Pflegesicherung sowie die zukünftige Übernahme der Krankenhäuser durch Bund und Länder. Im Gegenzug sollen die Gemeinden die Kinderbetreuung zur Gänze übernehmen.

Auch Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler würdigte die konstruktive Zusammenarbeit des Kärntner Gemeindebundes mit dem Land im Sinne der Menschen: "Insbesondere im Kindergartenbereich haben wir gemeinsam eine Lösung erzielt, von der andere Bundesländer noch träumen." Ebenso plädierte der Landeshauptmann für die Einführung der Ganztagsschule.



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