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Lebensministerium startet neue Förderschiene für Energieautarkie

15.07.2009
Mit einem Förderprogramm im Ausmaß von rund 4,5 Millionen Euro sollen österreichische Gemeinden und Regionen, die energieautark werden wollen, unterstützt werden. Mit diesem Betrag könne etwa 50 Regionen bei der Entwicklung und Konzeption geholfen werden, erklärt BM Niki Berlakovich.
Güssing hat bereits 2008 den Titel "Klimaschutz-Gemeinde Österreichs" verliehen bekommen.Umweltminister Niki Berlakovich gab in Güssing den Startschuss für ein neues Förderprogramm des Klima- und Energiefonds (KLIEN). Ziel dieses Programms ist es, neue Modellregionen bei der Gründung und während der Aufbauphase auf dem Weg zur Energieautarkie zu unterstützen.

"Güssing ist Synonym für Energieunabhängigkeit und mittlerweile weit über die Grenzen Österreichs dafür bekannt. Mein Ziel ist es, noch zahlreiche andere Regionen und Gemeinden zu unterstützen, mindestens ihren Eigenbedarf an Strom und Wärme selbst zu erzeugen", so Minister Berlakovich.

Als "Impuls und Begleitung" für "angestrebten Systemwechsel"

Die Unterstützung des Klima- und Energiefonds versteht sich als Impuls und Begleitung für den angestrebten Systemwechsel. Gefördert wird der Aufbau von Klima- und Energiemodellregionen über einen Zeitraum von zwei Jahren mit folgenden Maßnahmen:

  • Erstellung eines Konzepts für die Umstellung der regionalen Energieversorgung
  • Infrastruktur zur Umsetzung und regionalen Verankerung der Umsetzungskonzepte
  • Begleitende Vernetzungs- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen 

2,5 Millionen Tonnen CO² könnten eingespart werden

BM Berlakovich präsentierte das neue Förderungsprogramm in Güssing, dem Synonym für Energieautarkie.Für die ausgewählten Modellregionen stehen maximal je 10.000 Euro zur Verfügung. Besonders begrüßt werden sektorübergreifende bzw. integrative Lösungsansätze sowie die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden. Der Prozess muss zu mindestens 40 Prozent aus Eigenmitteln mitfinanziert werden. Würde man 50 Regionen mit 4,5 Millionen Euro unter die Arme greifen, so ergebe das hochgerechnet in Summe eine Kohlendioxid-Reduktion von 2,5 Millionen Tonnen. Das bedeute auch eine zusätzliche regionale Wertschöpfung von 1,6 Milliarden Euro und über 100.000 neue Arbeitsplätze, so Berlakovich.

Die Ausschreibung läuft bis 16. November 2009. Die Modellregion darf hinsichtlich der beteiligten Gemeinden eine Einwohnerzahl von 40.000 nicht überschreiten.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung stehen unter www.klimafonds.gv.at/modellregionen zum Download zur Verfügung oder unter "weitere Information(en)".

Kontaktadressen:

Lebensministerium: Mag. Doris Ostermann, Pressesprecherin, doris.ostermann@lebensministerium.at, Tel.: 01/71100-6918

Klima- und Energiefonds: Dagmar Henner, dagmar.henner@klimafonds.gv.at, Tel.: 01/585 03 90/29

 


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Leitfaden Klima- und Energiefonds Modellregionen (PDF; 368 KB)
Antragsformular Klima- und Energiefonds - Modellregionen 2009 (Doc; 488 KB)



 weiterführende Links

Förderaktion Klima- und Energiefonds




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