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22 weitere Gemeinden bekamen das Zertifikat "familienfreundlich"

11.09.2009
22 weitere österreichische Gemeinden dürfen sich seit Freitagabend offiziell "familienfreundlich" nennen. "Ohne Familien, ohne junge Menschen, vor allem aber ohne Kinder ist jede Gemeinde auf dem absteigenden Ast", betonte Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer, der die Zertifikate in Linz gemeinsam mit Familienstaatssekretärin Christine Marek und dem zuständigen oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl überreichte.
In Oberösterreich dürfen sich Marchtrenk, Rechberg, Hofkirchen im Mühlkreis, Kirchberg ob der Donau, Kleinzell im Mühlkreis, Molln, St. Ulrich im Mühlkreis, Steinbach an der Steyr, Waldhausen im Strudengau und Grieskirchen über die Auszeichnung freuen. In Niederösterreich sind es Furth an der Triesting, Guntramsdorf, Berndorf, Moorbad Harbach und Schweiggers. In der Steiermark wurden Stainz bei Straden, Trofaiach und Gabersdorf prämiert, im Burgenland Deutsch Schützen-Eisenberg, Litzelsdorf und Oberschützen und in Vorarlberg Nenzing.

Keine "billige" Auszeichnung

"Dieses Audit ist kein einfacher Prozess", berichtete Mödlhammer, der mit seiner Heimatgemeinde Hallwang auch schon zertifiziert wurde. "Das Audit dauert über einen längeren Zeitraum an, man muss Seminare besuchen, die Bevölkerung einbinden, Maßnahmenkataloge erarbeiten und diese Maßnahmen dann auch umsetzen."

"Sie alle dürfen sich jetzt zu den familienfreundlichsten Gemeinden Österreichs zählen und können stolz darauf sein, Familien ein Umfeld zu bieten, um generationsübergreifend und zufrieden leben zu können", so Familienstaatssekretärin Christine Marek bei der Verleihung der Zertifikate. "Ich gratuliere recht herzlich und hoffe, dass sie in den kommenden Jahren noch viele Nachahmer in ganz Österreich finden." 

Die Zukunft einer Gemeinde liege, so Marek weiter, in ihren Familien und Kindern. Gerade in Abwanderungsregionen biete das Audit familienfreundlichegemeinde die Möglichkeit gegenzusteuern, eine gezielte Ansiedelungsoffensive zu starten und die Attraktivität für Familien zu erhöhen.

Dazu kommt, so Marek weiter: "Familienfreundlichkeit zahlt sich aus! Gemeinden, die in eine familienfreundliche Infrastruktur investieren, erlangen dadurch einen Standort- und Wettbewerbsvorteil. In den Gemeinden und Regionen sind Bündnisse gefragt, die am lokalen Bedarf orientierte Maßnahmen und Projekte verwirklichen und für das unmittelbare Lebens- und Arbeitsumfeld passende Lösungen finden."

Grundsätzlich empfinde sich fast jede Gemeinde als familienfreundlich, so Gemeindebund-Chef Mödlhammer, der für die Verleihung direkt vom Österreichischen Gemeindetag in Lech am Arlberg anreiste. Und doch gebe es nur wenige, die das auch nachweisen können. "Heute kommen 22 Gemeinden, davon fast die Hälfte aus Oberösterreich, dazu." Die Zertifizierung sei keine einfache Sache, erklärte der Präsident. Seminare müssten besucht und Veranstaltungen abgehalten werden. Bevölkerung und Gemeinderat seien eingebunden und würden zusammen mittel- und langfristige Maßnahmen erarbeiten. Mödlhammer: "Dieser Prozess dauert seine Zeit, damit ist aber auch sichergestellt, dass er nachhaltig ist und sich die Gemeinde nicht nur mit einer weiteren Zusatztafel an der Ortseinfahrt schmücken will."





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