English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Machen Sie mit beim Selbstcheck für kommunale Integrationspolitik

07.10.2009
Mit Hilfe eines Selbstchecks werden künftig Gemeinden in der Planung einer innovativen und sachlich begründeten Integrationspolitik unterstützt. Was der Selbstcheck für Kommunen ist, wie er funktioniert und wie Sie daran teilnehmen können, erfahren Sie hier.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Konfliktforschung, der ÖAR Regionalberatung und der Donau Universität Krems wurde ein neues Projekt konzipiert und umgesetzt. Schwerpunkt des Projekts "Szenario:i" ist die Entwicklung eines Instrumentariums - der "Selbstcheck für Kommunen", der teilnehmenden Gemeinden die Möglichkeit bietet, ihre eigene Integrationspoltik einem kritischen Blick zu unterwerfen und eine schnelle Orientierung darüber zu erhalten, in welchen Integrationsfeldern ihre Entwicklungspotenziale nutzen können. Ziel dieses Selbstchecks ist es zu eruieren, wo ihre Gemeinde in Bezug auf Integrationspolitik steht, und gleichzeitig Möglichkeiten für weiter Aktivitäten und Strategien aufzuzeigen.

Was ist der Selbstcheck für Kommunen? Beispiel aus dem Fragenteil zum Thema Wohnen.

25 österreichische Gemeinden können an dieser Aktivität mitmachen, wo es ausschließlich um eine genauere Selbsteinschätzung als Basis für die weitere Integrationsarbeit geht. Dazu wurden Fragen zu den kommunalen Handlungsfeldern Wohnen und Siedlungsentwicklung, Erziehung und Bildung, Gesundheit und Soziales, Arbeit und Wirtschaft sowie zu Gleichstellung und Antidiskriminierung erarbeitet. Die Fragen zielen grundsätzlich auf die Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen ab - mit und ohne Migrationshintergrund, Alte und Junge, Frauen und Männer usw. Dennoch liegt freilich besonderes Augenmerk auf den Bedürfnissen der migrantischen Bevölkerung. Die Beantwortung der Fragen soll einerseits den Status quo messen, darüber hinaus sollen aber auch konkrete Möglichkeiten für Verbesserungsmaßnahmen aufgezeigt werden.

Wer in der Gemeinde sollte sich dem Selbstcheck widmen?

  • EntscheidungsträgerInnen in der Gemeinden
  • Personen, die in die strategische Planung und die Aktivitäten der Gemeinde guten Einblick haben
  • Personen, die für jene Bereiche, auf die sich die Fragen beziehen, verantwortlich zeichnen (z.B. WohnungsstadträtIn für den Wohnbereich) 

Hinsichtlich der kommunalen Integrationspolitik zeigt der Selbstcheck auch Verbesserungsvorschläge auf.Zeitplan, Leistungen und Kosten

Die Anmeldung zur Teilnahme ist bis 20. Oktober 2009 erbeten. Die teilnehmenden Gemeinden bzw. die Kontaktpersonen der jeweiligen Gemeinden bekommen Ende Oktober die Zugangscodes zum online-Selbstcheck. Die Gemeinden sind dann aufgerufen, den Selbstcheck bis 11. November 2009 durchzuführen. Am 9. Dezember wird noch eine Konferenz mit allen teilnehmenden Gemeinden zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch stattfinden.

Für den Selbstcheck werden Kosten in der Höhe von 400 Euro berechnet. Dabei sind folgende Leistungen inkludiert: Online-Fragebogen, Backup durch das Projektteam zu Fragen und Problemen beim Ausfüllen, Teilnahme an der Vernetzungskonferenz (max. zwei Personen pro Gemeinde), Zusammenschau der Ergebnisse.

Bei weiteren Fragen sowie der Anmeldung zum Selbstcheck, wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:

Interkulturelles Zentrum: Mag. Franjo Steiner
Tel.: +43-1-586 75 44 14
E-Mail: franjo.steiner@iz.or.at


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

Neuigkeiten aus dem Interkulturellen Zentrum
Interkulturelles Zentrum - Ansprechperson: Mag. Franjo Steiner




Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.