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Verleihung des Berufstitels "Professor" für Friedrich Weißkircher

23.10.2009
Inspektionsrat Friedrich Weißkircher wurde im Bundesministerium für Bildung, Kunst und Kultur der Berufstitel Professor verliehen. Vor allem seine Fachkenntnisse auf dem Gebiet des Gemeindedienstrechtes und seine Funktion als Beratungs- und Kontrollorgan für Gemeindefunktionäre und Gemeindebedienstete haben ihn zu einer wichtigen Ansprechperson für den Österreichischen Gemeindebund gemacht.

Der 1947 geborene Friedrich Weißkirchner trat, unmittelbar nachdem er die AHS in Wien und den Präsenzdienst absolviert hatte, im Februar 1967 in den niederösterreichischen Landesdienst ein. Dort war er vorerst in der Personalabteilung tätig, sein Weg als aufstrebender Landesbeamter und Personalist wurde schon hier vorgezeichnet. Seit 1969, also seit 40 Jahren, in einem pragmatischen Dienstverhältnis, hat er sich zum Spezialist für Dienst- und Arbeitsrecht entwickelt.

25 Jahre Leiter des Fachbereichs Dienstrecht

Im Jahr 1981 folgte der nächste Einschnitt und Friedrich Weißkircher wechselte in die Abteilung Gemeinden, wo er der niederösterreichischen Landesregierung vor allem bei der Orientierung im Gemeindedienstrecht zur Seite stand. Seitdem ist der berufliche Werdegang Weißkirchers eng mit den kommunalen Belangen verwoben. Mit dieser neuen Funktion erfüllte er nicht nur die Aufgabe der Gemeindeaufsicht in dienstrechtlichen Angelegenheiten, sondern betonte verstärkt auch die Wichtigkeit des Qualitätsgedankens in der öffentlichen Verwaltung. Er machte sich schon früh einen Namen als Experte im Dienst- und Besoldungsrecht der Gemeinden, aber auch in anderen damit zusammenhängenden Bereichen. Weißkircher lehrte zudem an der Gemeindeverwaltungsschule und Kommunalakademie des Landes und hielt Dienstprüfungsvorbereitungskurse für Gemeindebedienstete ab. Insgesamt war Friedrich Weißkircher 25 Jahre Leiter des Fachbereichs Dienstrecht in der Gemeindeabteilung.

2003: Verleihung Beruftitel "Regierungsrat" 

Diese Tätigkeit brachte ihm schon vor einigen Jahren Anerkennung. 2003 wurde ihm der Berufstitel Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer gratuliert Friedrich Weißkircher. "Regierungsrat" auf Grund seiner ausgezeichneten Fachkenntnisse auf dem Gebiet des Gemeindedienstrechtes und als Beratungs- und Kontrollorgan für Gemeindefunktionäre und Gemeindebedienstete verliehen. Weißkirchers umfangreiches Wissen und seine Leistungen dokumentierten sich zudem in der Herausgabe zahlreicher Publikationen und Lehrbehelfen. Seine Artikel in kommunalen Fachzeitungen fanden nachhaltiges Interesse und zeigten Wirkung im Sinne einer laufenden Verbesserung und Innovation der Verwaltung.

Seit 20 Jahren wichtiger Konsulent des Gemeindebundes

Auch für den Österreichischen Gemeindebund wurde Friedrich Weißkircher eine wichtige Ansprechperson bei legistischen und verwaltungstechnischen Fragen. Er ist seit über 20 Jahren als Wissensträger ein wichtiger Konsulent des Gemeindebundes, sein Überblick und die jahrelange Erfahrung aus Praxis und Schulung hat sich auch in der Tätigkeit der Interessensvertretung bewährt. Weißkirchers ständiges Streben nach Verbesserung und Innovation wurde daher auch in bundesweiten Foren zur Geltung gebracht, hoch geschätzt und anerkannt.

Seit 2008 im Ruhestand

Im November 2008 ist Weißkircher in den Ruhestand übergetreten, was seiner Aktivität allerdings nicht geschadet hat. Er bringt weiterhin seine Expertise in der Interessensvertretung des Gemeindebundes ein. Weißkircher hat nicht nur die Interessensvertretung der Gemeinden unterstützt, sondern auch einen maßgeblichen und nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung und zum Ausbau der kommunalen Selbstverwaltung in Österreich geleistet. Vor kurzem wurde ihm deshalb der Berufstitel Professor verliehen.


Verfasser: Julia Berchtold (volontaer@gemeindebund.gv.at)



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