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Kein Weg führt an der Regionalwirtschaft vorbei

30.10.2009
Das vor kurzem präsentierte Buch "Zukunft: Regionalwirschaft! Ein Plädoyer" stellt eine "neue, menschliche und wertschätzende Wirtschaftsform" vor und bewertet die Regionalwirtschaft neu. Es bescheinigt der regionalen Wirtschaft angesichts kommender Umbrüche beste Aussichten.
Die Herausgeber sind Christian Eigner, Christian Krotschek, Michael Narodoslawsky, Josef Ober, Michaela Ritter und Wolfgang Wlattnig. Sie alle kommen aus unterschiedlichen Sparten der Wissenschaft, was sich auch in den Ansätzen und Strategien die im Buch vorgestellt werden, wiederspiegelt. So stellen sie in dem Buch neue Modelle regionalwirtschaftlicher Praxis vor, zeigen aber auch den bisherigen Weg auf.

Verkannte ökonomische Großmacht Das Buch zur Regionalwirtschaft  wurde vor Kurzem präsentiert.

Die Autoren gehen davon aus, dass globale Finanzkrisen, Gesellschaftsveränderungen und Klimawandel eine neue menschliche und wertschätzende Wirtschaftsform erfordern. Das Buch stellt dazu eine "im Sog der Regionalisierung entstehende Wirtschaftsart mit nachhaltiger Werteorientierung" vor: Das Modell der "Regionalwirtschaft", die das Potenzial haben soll, die Regionen zu wecken und zu nutzen, um nicht nur die Wertschätzung sondern auch die Vitalität, Vielfalt und Lebensqualität zu heben. Regionalwirtschaft wird als die verkannte ökonomische Großmacht gesehen, denn 75 Prozent der Steuern verdankt der öffentliche Haushalt der Regionalwirtschaft. Von den Autoren werden Mittel- und Kleinbetriebe sowie Landwirtschaft zu der Regionalwirtschaft gerechnet, was ihr hinsichtlich Unternehmen und Arbeitsplätzen Gewicht verleiht. Unternehmensberater und Mitherausgeber Christian Eigner nimmt allerdings wahr, dass die Öffentlichkeit sich lieber mit großen Zahlen beschäftige.

Labg. Josef Ober wünscht sich mehr Beachtung für die Regionalwirtschaft. Wahrnehmung für Regionalwirtschaft schärfen

Auch für Michael Narodoslawsky führt kein Weg an der Regionalwirtschaft vorbei: Die Ressourcenseite werde dazu zwingen, sie ernst zu nehmen. Man stehe da vor einer Wende, denn fossile Ressourcen würden noch innerhalb dieses Jahrhunderts nicht mehr zur Verfügung stehen - sowohl wegen ihres Preises, als auch ihrer Wirkung auf die Umwelt. Auch der Landtagsabgeordnete Josef Ober ist Mitherausgeber des Buches, das im StudienVerlag erschienen ist. Für ihn soll das Buch ein Anstoß sein, die Wahrnehmung für die Regionalwirtschaft zu schärfen, denn sie werde weder an den Wirtschaftsunis gelehrt, noch finde sie große Beachtung in Büchern.

Notwendiges Zukunftsmodell

In den auf langjähriger Praxiserfahrung beruhenden Beiträgen in "Zukunft: Regionalwirtschaft! Ein Plädoyer" werden internationale Ansätze und Strategien von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen aufgezeigt. Es wird aber auch auf Hintergründe, Praktiken und Strategien zur Inwertsetzung der Regionalwirtschaft verwiesen. Die Regionalwirtschaft soll vor allem wirtschaftliche Prosperität vor Ort bewirken, aber auch die gesamte Lebenskultur in der Region bereichern. Ziel des Autorenteams ist es, Regionen und Gemeinden, aber auch Verwaltungsstellen und Unternehmen Mut zu machen, Regionalwirtschaft als notwendiges Zukunftsmodell aufzugreifen. und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern eigenverantwortlich umzusetzen.


Verfasser: Julia Berchtold (volontare@gemeindebung.gv.at)



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