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"Großes Goldenes" für Michael Häupl

10.11.2009
Der Wiener Bürgermeister, Landeshauptmann und Präsident des Österreichischen Städtebundes, Dr. Michael Häupl, ist seit 15 Jahren Oberhaupt der Bundeshauptstadt. Grund genug für die höchste Auszeichnung, die Österreich zu vergeben hat.

In Anwesenheit zahlreicher hoher Festgäste aus Bundes- und Kommunalpolitik, darunter Bundeskanzler Werner Faymann, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Wiens Landtagspräsident Harry Kopietz, wurde Freitag Mittag Wiens Bürgermeister Michael Häupl mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich geehrt.

Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer hatte seinem Pendant beim Städtebund schon einen Tag zuvor, im Rahmen des gemeinsamen Symposiums, gratuliert. "Wir haben mit Michael Häupl einen guten Freund und einen verlässlichen Partner, der Seite an Seite mit uns seit vielen Jahren für die Anliegen der Gemeinden kämpft", so Mödlhammer. Nur wenige Menschen hätten diese hohe Auszeichnung so verdient, wie der Wiener Bürgermeister. Schwarz auf Weiß: Der höchste Orden der Republik wird künftig auch an Michael Häupls Brust hängen dürfen.

"Hauptsache kurz und bündig"

Bundespräsident Heinz Fischer, der auf die Einstimmigkeit des Antrages durch die Bundesregierung hinwies, erinnerte an seinen Amtsvorgänger Thomas Klestil, der auf Nachfrage nach den Modalitäten einer damaligen Ehrung für Häupl die Antwort "Hauptsache kurz und bündig" erhielt. Entsprechend dieses Wunsches verzichtete das Staatsoberhaupt auf das "Nacherzählen der Biographie des Geehrten", strich jedoch dessen großen Verdienste um die international hohe Akzeptanz Wiens hervor. Häupl habe "eine unglaubliche Tatkraft für Wien entwickelt", bilanzierte Fischer, der auch die weltweit anerkannte "hohe Lebensqualität" der Bundeshauptstadt bei entsprechenden Rankings hervorhob.

Fußball entzweit Fischer und Häupl nicht

Häupl, der Fischers Satz "Nicht einmal das Thema Fußball entzweit uns" launig angesichts der 0:2-Niederlage der Wiener Austria bei Werder Bremen im Europacup mit "geteiltes Leid ist halbes Leid" konterte, wies in seiner Dankesrede auf die wichtige Weichenstellung Wiens in Richtung Bildung und Wissenschaft hin. Nur so könne Wien, wie auch "unser kleines Land" in Zukunft mithalten, unterstrich der studierte Biologe mit dem "tollsten Job dieser Welt". Trotz traditioneller linker Skepsis gegenüber Orden werde er die heutige Auszeichnung gerne am nächsten Opernball tragen, schloss Häupl.

Von Seiten Wiens fanden sich neben der Landesregierung auch Politiker der Oppositionsparteien bei der Feierlichkeit ein. Detto waren mit Magistratsdirektor Ernst Theimer auch Verteter der hohen Wiener Beamtenschaft vertreten, ebenso wie Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl.




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