Die wichtigsten Schlagzeilen vom 28.3.2013

Die Kleingemeinde stirbt aus

Fast vier Jahrzehnte nach der letzten kommunalen Gebietsreform wird in der Steiermark dieses heikle Thema angegangen. Für Buchautor und Bürgermeister Ernst Gödl ist das Tempo zu hoch. Sein Amtskollege Johann Spielbichler aus der Gemeinde Pichl-Preunegg legt aus Frust und Enttäuschung sein Amt zurück. Tatsächlich nimmt die Zahl der Gemeinden seit Jahrzehnten kontinuierlich ab. Kleingemeinden sind vom Aussterben bedroht.
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(Salzburger Nachrichten)

Arbeiterkammer kritisiert Kinderbetreuung

Das Stadt-Land-Gefälle bei der Kinderbetreuung ist groß, weiß die Arbeitskammer. Sie hat erhoben, dass nur ein Prozent der Kinder in Gemeinden unter 2.500 Einwohnern einen Betreuungsplatz haben, der mit einer Vollzeit-Berufstätigkeit beider Eltern vereinbar ist. AK-Vizedirektorin Alice Kundtner fordert, dass das Geld für ländliche Entwicklung in den Ausbau der Kinderbetreuung gesteckt werden soll.
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(Salzburger Nachrichten, Standard, Wiener Zeitung, ORF)

Salzburgs Gemeinden werden immer mehr "verschandelt"

4.000 Quadratmeter Grund und Boden werden Tag für Tag versiegelt. Wunderschöne alte Bauernhofensembles müssen dem grauen Einerlei weichen. Gemeinden können die Ortsgestaltung jedoch lenken. Robert Krasser, im Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen für die Gemeindeentwicklung zuständig, fordert die Gemeinden zu mehr Mut auf, auch mal "Nein" zu sagen.
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(Salzburger Nachrichten)

Bürgermeister freigesprochen

Vor dem Landesgericht Leoben musste sich gestern der Zeltweger Bürgermeister Hermann Dullnig verantworten. Es ging um die Frage, ob der Politiker 2008 den damaligen Leiter der Finanzabteilung dazu angestiftet hat, illegal Förderungen auf ein Sparbuch des bereits aufeglösten Jugendtennisklubs fließen zu lassen. Der Richter sprach Dullnig frei, weil er an der Schilderung des ehemaligen Finanzleiters zweifelte.
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(Kleine Zeitung)

"Führerschein" für Politiker

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl ist seit 15 Jahren in der Politik und am Mittwoch ist er zehn Jahre Bürgermeister. Im ORF-Interview gibt er zu, dass der Einstieg nicht leicht war, weil man ins kalte Wasser gestoßen wird. Eine politische Grundausbildung für alle Mandatare wäre aus seiner Sicht vernünftig.
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(ORF)

Neue Standards für Tirols Kinderbetreuung

In Tirols Kindergärten sollen schon bald neue Qualitätsstandards gelten. Derzeit wird an einer Novelle des Kinderbetreuungsgesetzes gearbeitet. Kindergartengruppen sollen künftig mit zwei Betreuern/innen besetzt sein. Im Herbst soll das Gesetz beschlossen werden.
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(ORF)

Städte suchen Modelle für Energieeffizienz

Rund drei Viertel des Energiebedarfs entsteht in den städtischen Ballungszentren, aber nur ein kleiner Teil der Energie kann auch dort erzeugt werden. An diesem Punkt setzt ein neues von der EU finanziertes Projekt an. Mit "Cities on Power" sollen regionale Strategien entwickelt werden, um erneuerbare Energien in den Städten besser zu verankern.
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(Salzburger Nachrichten)

Innenministerium schafft Minisektion für Integration

Das Thema Integration wird im Innenministerium aufgewertet. Ab Mai wird es eine eigene Sektion dafür geben. Während das im Staatssekretariat begrüßt wird, reagieren Insider und Menschenrechtler skeptisch, da die neue Sektion "eigenständig und eigenverantwortlich" agieren wird. Damit liegt auch die Umwandlung in ein eigenes Integrationsministerium im Bereich des Möglichen.
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(Standard)

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