Die wichtigsten Schlagzeilen vom 5.4.2013

Langsame Finanzämter: Gemeinden entgeht Teil der Grundsteuer

Österreichs Gemeinden sind erbost. Der Grund? Die Finanzämter sind im Rückstand bei der Festsetzung der Einheitswerte. In Oberösterreich verlangen die Finanzämter, dass ihnen die Kommunen zusätzliches Personal finanzieren, um diesen Rückstand aufzuholen. Aber nicht nur in Oberösterreich entgehen den Gemeinden damit Einnahmen. Auch andere Bundesländer sind betroffen, so Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer. Aus seiner Sicht sind solche Bitten grundsätzlich abzulehnen, da die Finanzämter per Gesetz für die Festlegung der Einheitswerte zuständig sind.
Lesen Sie hier den Bericht in den Salzburger Nachrichten
(Salzburger Nachrichten)

OÖ Kindergärtner/innen: Neues Dienstrecht wird verhandelt

In Oberösterreich wird ein neues Dienstrecht für alle Kindergärten verhandelt. Bei einer ersten Verhandlungsrunde zwischen Gemeindebund, Städtebund, Gewerkschaft und Bildungslandesrätin Doris Hummer einigte man sich darauf, dass die Einstiegsgehälter für Kindergartenpädagogen angehoben werden und die Verdienstkurve abgeflacht wird. Die Verhandler wollen Hummers Vorschlag in den nächsten drei Wochen jedoch noch eingehend prüfen.
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(OÖNachrichten)

Bürgermeister und Gemeinderäte verurteilt

13 Personen standen vor Gericht, weil sie dem Abriss eines denkmalgeschützten Widums im Weerer Gemeinderat zugestimmt haben. Wegen Amtsmissbrauchs bzw. der Anstiftung zum Amtsmissbrauch wurden sie alle vom Schöffengericht zu teilbedingten Geldstrafen je nach Einkommen zu rund 1.000 bis zu knapp 14.000 Euro verurteilt. Zusätzlich wurde jedem einzelnen für den Verstoß gegen den Denkmalschutz eine Wertersatzstrafe von rund 28.500 Euro aufgebrummt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Lesen Sie hier den Bericht in der Tiroler Tageszeitung
(Kurier, Tiroler Tageszeitung, ORF)

Jugend setzt auf alte Werte

Auch Österreichs Jugend zeigt erste Reaktionen auf die Wirtschaftskrise. Diese Erkenntnis ließ sich aus der Jugendstudie der Marktforscher Integral und T-Factory ableiten. Die Jugendlichen besinnen sich zurück auf alte Werte wie Fleiß, Pflichtgefühl und Leistungsbereitschaft. Außerdem konzentrieren sich viele auf "triviale" Ziele, wie die Familie oder materielle Sicherheit. In die persönliche Zukunft blicken 23 Prozent sehr und 42 eher optimistisch.
Lesen Sie hier den Bericht in den OÖNachrichten
(Kleine Zeitung, ORF, OÖNachrichten, Presse)

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