Die wichtigsten Schlagzeilen vom 28.8.2013

Öffentliche Hand zahlt langsamer

Durchschnittlich 41 Tage brauchen Bund, Länder und Gemeinden zur Begleichung ihrer Rechnungen, obwohl seit März 2013 die EU die öffentliche Hand zu einer Zahlung von Rechnungen innerhalb von 30 Tagen verpflichtet hat. In der Steiermark (und Wien) lässt man sich mit 44 Tagen am längsten Zeit. Dennoch ist die Zahlungsmoral mit nur 25,2 Prozent säumigen Zahlern nicht schlecht, die öffentlichen Kunden zahlen nur zehn Tage später als in der Privatwirtschaft üblich. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Kreditschutzverbandes.
Lesen Sie hier den Bericht im Kurier
Lesen Sie hier den Bericht des Kreditschutzverbandes
(Alle Medien)

Industrie fordert Erhöhung der Grundsteuer

Am Dienstag sprach sich beim Forum Alpbach Industriellenvereinigungs-Präsident Georg Kapsch für eine Reform der Grundsteuer aus. Das soll seiner Rechnung nach 500 Millionen Euro mehr bringen. Im Interesse des Wirtschaftsstandortes Österreich würde er im Gegenzug die Einkommensteuern senken. Laut Urteil des Verfassungsgerichtshofs müssen die Einheitswerte, nach denen sich die Grundsteuer richtet, bis Mai 2014 überarbeitet werden.
Lesen Sie hier den Bericht in der Wiener Zeitung
(Wiener Zeitung, Salzburger Nachrichten)

Angst um Gemeinde-Autonomie

Laut einem Gesetzesentwurf des Landes Salzburg, soll mit Beginn des nächsten Jahres der Landesverwaltungsgerichtshof über Berufungen entscheiden. Bisher waren Gemeinden selbst für solche Entscheidungen verantwortlich. Die Bürgermeister wehren sich nun gegen die suggerierte Verwaltungsvereinfachung. "In Wahrheit ist es eine Desavouierung der Gemeinde-Autonomie", so der Vizepräsident des Salzburger Gemeindeverbandes Bgm. Peter Mitterer.
Lesen Sie hier den Bericht und sehen Sie den TV-Beitrag auf orf.at
(ORF)

Ganztagsschule: BM Schmied will Hürden senken

Unterrichtsministerin Claudia Schmied und Kanzler Werner Faymann wollen, dass 50 Prozent aller öffentlichen Schulen bald Ganztagsschulen sein sollen. Die Realität schaut anders aus. Dafür möchten die beiden nicht nur mehr Geld in die Hand nehmen, sondern auch die Hürden für die Einführung des verschränkten Unterrichts senken.
Hören Sie hier den Radio-Beitrag auf Ö1
(ORF)

Keine Hauptschulen mehr im Burgenland

Ab September gibt es keine Hauptschulen mehr im Burgenland, alle werden auf Neue Mittelschulen umgestellt. Die Gesamtzahl der Schüler sinkt leicht und zwar auf voraussichtlich 32.050.
Lesen Sie hier den Bericht auf orf.at
Sehen Sie hier den ORF-Beitrag in Burgenland heute
(ORF)

Gemeindefusion in Fladnitz

Noch im September soll die Fusion der Gemeinden Fladnitz an der Teichalm, Tyrnau und Tulwitz stattfinden. Laut dem Bürgermeister von Fladnitz, Peter Raith, sind die Vorarbeiten weitgehend abgeschlossen. Die neue Gemeinde soll Fladnitz an der Teichalm heißen.
Lesen Sie hier den Bericht in der Kleinen Zeitung
(Kleine Zeitung)

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