Die wichtigsten Schlagzeilen vom 11.9.2013

Auftakt zum Österreichischen Gemeindetag 2013

Morgen, Donnerstag, beginnt in Linz der 60. Österreichische Gemeindetag. Pünktlich zu diesem Zeitpunkt erscheint ein Buch von Bgm. Helmut Mödlhammer, seit 1999 Präsident des Österreichischen Gemeindebundes. In "Mein Lebensweg für die Gemeinden" geht es besonders um sein Engagement für die kleinen Gemeinden: "Ich werde nicht aufhören, wie ein Löwe für den Erhalt der kleinen und überschaubaren Einheiten zu kämpfen." Das Buch erscheint im Styria-Verlag.
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(Salzburger Nachrichten)

Protestplakate: Wut der Bürgermeister spitzt sich zu

In den nächsten Tagen werden in rund 100 steirischen Gemeinden Plakate aufgehängt, die davon abraten, SPÖ oder ÖVP zu wählen. Von der Südsteiermark bis ins Ausseerland sind die Bürgermeister aufgrund drohender Zwangsfusionierungen von Gemeinden erzürnt. Peter Schweiger, Bürgermeister von Tauplitz, äußert seinen Unmut: "Besonders kränkt mich, wie viele andere Bürgermeister auch, dass uns ständig vorgeworfen wird, wir seien Sesselkleber und nur auf unseren eigenen Vorteil bedacht." Hilfe bekommen die steirischen Rebellen jetzt von Frank Stronach, der in einem Brief an die betroffenen Gemeinden seine "volle Unterstützung" angeboten hat.
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(Standard, Wiener Zeitung)

Mögliche Nulllohnrunde für Landesbedienstete sorgt für Unmut

Nachdem Finanzreferent Christian Stöckl die mögliche Diskussion einer Nulllohnrunde für Salzburger Landesbedienstete 2015 in Aussicht gestellt hat, reagieren die Personalvertreter mit Empörung. Der Chef des Dienststellenausschusses, Helmut Priller, kündigt an,"der Regierung die Stirn zu bieten". Die Landesregierung ist mit über 800 Millionen Euro verschuldet und muss in den kommenden Jahren mit besonderer Härte Budgets kürzen.
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(Salzburger Nachrichten)

Verstärkte Abwanderung aus Oberösterreichs Gemeinden

Vielen oberösterreichischen ländlichen Gemeinden gehen die Bürger verloren. Im Zeitraum 2001 bis 2007 waren 154 Gemeinden vom Rückgang der Einwohnerzahlen betroffen, im Zeitraum 2008 bis 2012 sind schon 199 Kommunen betroffen. Vor allem junge Menschen zieht es auf der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in größere Städte. Landeshauptmann Josef Pühringer möchte den ländlichen Raum nun stärker fördern: "Wir wollen eine hohe Lebensqualität am Land erreichen und setzen vermehrt auf Ansiedelungen von Betrieben." Mit einem Minus von 8,82 Prozent hat Engelhartszell im Bezirk Schärding den größten Einwohnerverlust zu beklagen.
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(OÖN, ORF, Kronen Zeitung)

Burgenland fördert Photovoltaikanlagen

Das Land Burgenland fördert den Bau von Photovoltaikanlagen. Ab jetzt können Förderanträge gestellt werden. Damit schließe das Land jene Lücke, die durch die derzeitige Förderpraxis des Bundes entsteht, heißt es. Der Bund unterstützt die Anlagen bis zu einer Leistung von fünf Kilowatt mit 300 Euro pro Kilowatt. Förderanträge können bis Ende November gestellt werden, Landeshauptmann Hans Niessl verlängert diese Frist nun von drei auf sechs Monate.
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(ORF)

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