Die wichtigsten Schlagzeilen vom 29.11.2013

Asylquartiere: Kritik an Gemeinden

Die Gemeinden würden sich bei der Suche nach neuen Asylquartieren sträuben. Das kritisiert die für Migration zuständige Landesrätin Martina Berthold. In Salzburg sind derzeit 1.096 Asylwerber in Quartieren untergebracht - zu wenige, um die auf die Länder aufgeteilte Quote zu erfüllen. Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer findet den Vorwurf der Landesrätin eigenartig. Berthold habe den Gemeindeverband gar nicht gefragt, ob er bei der Suche nach weiteren Quartieren für Flüchtlinge helfen wolle.
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(ORF)

Rechnungshof bemängelt Qualitätsunterschiede bei Kindergärten

Große Unterschiede gibt es in der Kinderbetreuung zwischen Niederösterreich und der Steiermark. Das stellte der Rechnungshof in seinem jüngsten Bericht fest. Das Betreuungsziel, für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Krippenplatz zur Verfügung zu stellen, erreichten beide Länder nicht. Österreichweit stand nur für jedes fünfte Kleinkind ein Betreuungsplatz zur Verfügung.
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Lesen Sie hier den RH-Bericht für NÖ
Lesen Sie hier den RH-Bericht für die Steiermark
(Standard, Kleine Zeitung, Heute, Salzburger Nachrichten)

Entsorgungsbetriebe: Müll von Haushalten und Gewerbe klarer trennen

Robert Gruber, Präsident des österreichischen Entsorger-Verbandes, hat viele Wünsche an die neue Regierung. Der Bereich Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle muss stärker getrennt werden. "Wenn das klar geregelt ist, gibt es diese Reibfläche zwischen kommunalen und privaten Entsorgern nicht mehr", so Gruber.
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(Wirtschaftsblatt)

Kommt ein neuer Schulversuch?

SPÖ und ÖVP arbeiten an einem neuen Schulversuch: Nach der Volksschule soll es eine zweijährige "Orientierungsphase" geben. Erwin Pröll unterstützt diesen Kompromiss. Für diese Orientierungsphase gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Volksschule wird auf sechs Jahre verlängert oder in den ersten beiden Jahren in Gymnasien und Neuen Mittelschulen wird der Wechsel erleichtert.
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(Presse, Kurier, Salzburger Nachrichten)

Linz und Land OÖ streiten ums Geld

Linz kritisiert, dass die Stadt zu viel von ihren Steueranteilen ans Land liefern muss und umgekehrt immer weniger Förderungen erhält. Finanzreferent Christian Forsterleitner legt eine Studie vor. Stimmt nicht, kontert Landeshauptmann Josef Pühringer.
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Sehen Sie hier ein Interview mit LH Pühringer in Oberösterreich heute

(ORF)

Staatsdiener sollen auf Vorrückungen verzichten

Da sind bei der Gehaltsrunde für 2014 noch nicht einmal Prozentsätze im Gespräch, überlegen die Koalitionsverhandler bereits einen weiteren Schritt. Wegen des hohen Spardrucks könnten die automatischen Gehaltsvorrückungen der öffentlich Bediensteten - die Biennien - ausgesetzt werden. 2014 könnte das Einsparungen von 162 Millionen Euro ausmachen. Die Gewerkschaft: "Dann haben wir einen Wickel, der sich gewaschen hat."
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(Kurier)

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