Die wichtigsten Schlagzeilen vom 20.6.2014

Ärztemangel: Neue Ausbildung sowie Modelle sollen gegenwirken

"Auf dem Land droht ein akuter Ärztemangel", warnt Ärztekammerpräsident Artur Wechselberger. In den kommenden Jahren wird die Hälfte der derzeit 1.800 Landärzte in Pension gehen. In einer Studie des Health System Watch von 2012 heißt es: "Die Arbeit im ländlichen Raum gilt als relativ unattraktiv für Jungmediziner. Abgesehen davon sind Landärzte oft viel größeren Anstrengungen ausgesetzt als ihre Kollegen in der Stadt." Dies soll in der Ausbildung nun berücksichtigt werden, fordert die Ärztekammer. Weiters fordert die Kammer die Einführung eines leistungsgerechten Honorarsystems, das vor allem auch die "längeren Arbeitszeiten der Landärzte" abgelten müsse. Auch neue Modelle wie Job-Sharing-Praxen, Gemeinschafts- oder Lehrpraxen werden diskutiert.
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(Wiener Zeitung, ORF, Die Presse)

Gemeindefusionen: Debatte über Bürgermeister als Regierungskommissäre

Im Vorfeld der Gemeindefusionen in der Steiermark wird um die Regierungskommissäre, welche die Fusionsgemeinden interimistisch verwalten, gestritten. FPÖ, Grüne und Kommunisten sind dagegen, dass bei der kommenden Wahl wieder kandidierende Bürgermeister zum Zug kommen, weil sie sich so einen Startvorteil für den kommunalen Urnengang im Frühjahr verschaffen könnten. Die steirische FPÖ will neutrale Personen für diese Positionen und bringt das Thema in den Landtag.
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(Kleine Zeitung, ORF)

Kinderbetreuung: 900 Zusatzplätze in Salzburg

Nach der Einigung beim Kinderbetreuungsgipfel zwischen Familienministerin und Bundesländern in Wien stehe laut Familien-Landesrätin Martina Berthold dem Ausbau von 900 zusätzlichen Betreuungsplätzen im Land Salzburg nichts mehr im Weg. Der Bund stellt in den nächsten Jahren insgesamt 300 Millionen Euro für die Kinderbetreuung zur Verfügung - alleine für das Land Salzburg sind das heuer sechseinhalb Millionen Euro, deutlich mehr als bisher.
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(ORF)

Bauverfahren: Mehr Rechte für Bürgermeister

In ihrer Klubklausur hat die Kärntner SPÖ ein neues Gemeindeplanungsgesetz vorgestellt. Es sieht unter anderem vor, dass Bauverfahren beschleunigt und der Bürgermeister mehr Entscheidungskompetenz bekommt. Der Fachbeirat für Baukultur warnt davor.
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(ORF)

Photovoltaik boomt trotz sinkender Förderungen

Der Boom auf dem heimischen Markt für Photovoltaikanlagen ist ungebrochen: Laut einer Branchenanalyse von Kreutzer Fischer&Partner (KEP) hat die Nachfrage im Vorjahr gegenüber 2012 um 65 zugelegt. Der hohe Wachstum der vergangenen Jahre war vor allem von staatlichen Förderungen für Ökostrom getrieben, diese gingen im Vorjahr allerdings zurück.
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(Wirtschaftsblatt)

Lücke zwischen arm und reich wird größer

Österreich ist laut einer aktuellen Statistik von Eurostat zwar mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf, das um 29 Prozent über dem EU-Durchschnitt liegt, zweitreichstes Land in der EU, gleichzeitig geht aus einer neuen Untersuchung der OECD jedoch hervor, dass die Einkommen in Österreich immer stärker auseinanderdriften. Demanch hat das verfügbare Einkommen der obersten Verdienstgruppe von 2007 bis 2011 jährlich um 1,5 Prozent zugelegt. Das unterste Einkommenszehntel sah sich hingegen mit Einbußen von 0,8 Prozent pro Jahr konfrontiert. Jugendliche haben die Älteren als Gruppe mit der höchsten Armutsgefährdung abgelöst.
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(Der Standard, Kurier, Wirtschaftsblatt, Die Presse)

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