Die wichtigsten Schlagzeilen vom 27.6.2014

Korruptionsbekämpfung: Transparency International für Nachschärfung

Vor zwei Jahren hat Österreich schärfere Anti-Korruptionsbestimmungen im Strafrecht, die Offenlegung von Parteispenden und ein neues Lobbyistengesetz beschlossen. Laut Transparency-Österreich-Chefin Eva Geiblinger ist seither nicht viel passiert. Ein öffentlich zugängliches und vollständiges Lobbyisten-Register sei überfällig: "Warum nicht Sozialversicherungsträger, warum nicht Kirchen, warum nicht Städte- und Gemeindebund, warum wollen die alle vom Gesetz ausgenommen werden?"
Hören Sie hier den Beitrag im Ö1-Morgenjournal
(Ö1)

Neue "Poolsteuer"?

Nachdem im Burgenland das Kanalgesetz reformiert wurde, dürfen Gemeinden nun auch für abgelassenes Schwimmbad-Wasser Kanalgebühren einheben, da dieses auch die Kläranlagen durch die darin enthaltenen Chemikalien belastet. Diese neue "Poolsteuer" sorgt bereits für Aufregung.
Sehen Sie hier den ORF-Beitrag in heute konkret
(ORF)

Salzburgs Kindergärtnerinnen streiken

Am kommenden Mittwoch wollen die Kindergärtnerinnen in der Stadt Salzburg streiken. Grund dafür ist, dass die schon seit Langem von der Stadt versprochenen Gehaltserhöhungen noch immer nicht in die Tat umgesetzt wurden.
Lesen Sie hier den Bericht auf orf.at
(ORF, Kleine Zeitung)

Ärztekammer stimmt der "Primärversorgung" zu

Die Ärztekammer hat gestern der von Gesundheitsminister Alois Stöger erarbeiteten Reform der Primärversorgung zugestimmt. Das Projekt zielt darauf ab, Patienten wohnortnah zu versorgen und Spitalsambulanzen zu entlasten. Geplant ist, dass Hausärzte mit Pflegepersonal und anderen Vertretern von Gesundheitsberufen kooperieren. Am kommenden Montag soll der endgültige Beschluss fallen.
Lesen Sie hier den Bericht in der Presse
Lesen Sie hier den Bericht in der Kleinen Zeitung
(Die Presse, Kleine Zeitung, Kurier)

Österreich: Gute Lebensqualität, jedoch Nachholbedarf im Bildungssektor

Laut dem von Deloitte und den Experten der Harvard Business School erstellten Social-Progress-Index liegt Österreich beim BIP pro Kopf weltweit auf Platz acht und belegt bei der Erfüllung "menschlicher Grundbedürfnisse" Rang sechs sowie Rang fünf bei den "Grundlagen des Wohlergehens". Nachholbedarf gibt es hingegen bei der frühkindlichen Betreuung, sprich: Mehr Kindergärten und Krippen.
Lesen Sie hier den Bericht im Wirtschaftsblatt
(Wirtschaftsblatt)

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