Die wichtigsten Schlagzeilen vom 1.8.2014

Gemeindebund-Präsident im Sommerinterview

Im Sommerinterview mit den Bezirksblättern spricht sich Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer für eine klare Zuteilung der Aufgaben zwischen den Gebietskörperschaften aus. Jede Ebene soll das machen, was sie am besten kann. Die Gemeinden, seien bereit, Aufgaben abzugeben, solange garantiert ist, dass jemand ihre Aufgaben besser und günstiger machen kann. Außerdem spricht sich Mödlhammer dafür aus, dass die Gemeinden die Einheitswerte selbst bemessen, weil der Bund "kein Interesse" daran hat.
Lesen Sie hier das Interview in den Bezirksblättern
(Bezirksblätter)

Spindelegger überlegt Erhöhung der Einheitswerte

Finanzminister Michael Spindelegger gibt sich nun offen gegenüber einer Grundsteuererhöhung. Dies könnte nach Vorschlag des Gemeindebundpräsidenten Helmut Mödlhammer von den Gemeinden selbst passieren. Die Wirtschaft zeigt sich grundsätzlich gesprächsbereit, wäre aber eher für die Finanzierung einer Steuerreform durch Einsparungen, die mit einer Verwaltungsreform beispielsweise erzielt werden könnten.
Lesen Sie hier den Bericht im Wirtschaftsblatt
(Wirtschaftsblatt)

Zweiter Bieter für Kommunalkredit

Neben einem Konsortium der Hypo NÖ haben auch der Unternehmer Michael Tojner und der Banker Wilhelm Hemetsberger Interesse an der Übernahme der verstaatlichten Bank bekundet. Sie haben aber im Unterschied zur Hypo NÖ keine große Expansion im Auge, sondern eher eine Abwicklungsstrategie, bei der kein Neugeschäft mehr gemacht wird.
Lesen Sie hier den Bericht im Format (PDF)
(FORMAT)

Neudörfl: Aufnahme von Flüchtlingen kann funktionieren

Die Gemeinden reißen sich nicht gerade darum, Quartiere für Asylwerber zur Verfügung zu stellen. In der burgenländischen Gemeinde Neudörfl betreut die Caritas seit dem Jugoslawienkrieg Flüchtlinge, derzeit 54 junge Männer. Das Zusammenleben in der Gemeinde funktioniert. Bürgermeister Dieter Posch hat auch über Städte- und Gemeindebund dazu eingeladen: "Für jeden, der Angst hat, vielleicht einmal ein paar Leute aufnehmen zu müssen, mache ich gerne eine private Führung, dass man sieht, dass es wirklich funktionieren kann."
Hören Sie hier den Radio-Beitrag auf Ö1
(Ö1)

Ortstaxe: Weniger Geld für bgld. Gemeinden

Das neue burgenländische Tourismusgesetz sorgt weiter für Diskussionen. Die Gemeinden bekommen künftig weniger Geld aus der Tourismusabgabe, der sogenannten Ortstaxe. Im Gegenzug erhalten die Verbände mehr Geld für gezieltes Tourismus-Marketing. Die Bürgermeister in den Tourismusgemeinden zeigen sich entspannt.
Lesen Sie hier den Bericht auf orf.at
(ORF)

Ferienbetreuung für Burgenlands Kinder: Land zahlt dazu

Die Betreuung von Kindern in den Ferien wird im Burgenland künftig vom Land gefördert. Die entsprechende Richtlinie trat Anfang Juni in Kraft. Es gibt bereits erste Beispiele, wie durch entsprechende Förderung die Kosten für die Eltern reduziert werden konnten.
Lesen Sie hier den Bericht auf orf.at
(ORF)

Neue Berichte auf www.kommunalnet.at


Bitte beachten Sie, dass der Zugang zu kommunalnet.at nur mit gültigem Login und Passwort möglich ist.